Transhumanz und Kastanien im Maggiatal

kastanien

Samstag und Sonntag  24. und 25. Oktober 2009

Pro Natura Tagesexkursionen: Transhumanz im Bavonatal und Kastanienverarbeitung im Maggiatal.

Am Ersten Tag gingen wir von Cavergno ins Bavonatal hinein längs dem Weg der Transhumanz in Begleitung von Plinio Martinis „Nicht Anfang und nicht Ende“. So kamen wir der Lebensweise in diesen sehr armen Regionen naher und erfuhren dass für eine Handvoll Heu die verrücktesten Wege angelegt wurden um mit ein paar Kühe irgendeine steile Matte bestossen werden konnte. Einen Abstecher auf den Weg der hochhinauf auf die Alp Magnasca via Mater führt, wo wir den Anfang eines der unglaublichsten angelegten Wege bewunderten. Das Tal der Vertikalität: wenn man vom Weg aus in ein Vogelnest in der Baumkronen schauen kann, dann… ist es lüftig steil!

Am zweiten Tag war es doch ein bisschen gemütlicher, die Wanderung von Coglio nach Maggia (auf der Sonnenseite) bescherte uns einen Einblick in die Kastanienkultur und ins besonderem wie man diese Früchte konservieren konnte. Einen Abstecher nach Moghegno (in den Schatten) um das – noch Heute in betrieb – Kastaniendörrhäuschen zu besichtigen. Die Grà von Moghegno ist mittlerweile eine touristische Attraktion und wird dank einer Arbeitsgruppe und den Schulklassen erhalten. Oben drin konnten wir sogar in den Kastanien „baden“, denn die mehr als 600Kg Früchte mussten gewälzt werden und das im Rauch vom Feuer das unten brannte… Ein tolles Erlebnis!

Hier gehts zu ein paar Bilder von den beiden Exkursionen.

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