Süsse Gastronomie im Muggiotal

suesse_gastronomie

Donnerstag und Freitag  29. und 30. Oktober 2009

Zu fünft trafen Wir uns im „Ul Furmighin“ in Sagno wo wir ganz gespannt auf ein neues Erlebnis warten durften. Nach einem leichten Mittagessen und das gegenseitiges Kennenlernen gingen wir mit unseren Kochhüten in Annas Küche. Mit ihrer Lehrreichen Begleitung widmeten wir uns den ganzen Nachmittag an unserem Menu zu: Gemüsekuchen, Kastanien-Gnocchi mit Wildschwein (aus den Wälder von Sagno) und zum Schluss einen Honig-Apfelkuchen! Das schwierigste war wohl das die Gnocchi schön daher kamen (auch das Auge wollte ja sein Teil). Trotz dem langen üben hatten nicht alle die Track-track Technik im Griff: der-die-das (?) Gnocchi mit dem geschnittenen Teil ganz hinten auf die Gabel ansetzten, dann mit dem Daumen das Teigstück nach vorne rollen und dabei „Track“ sagen… wenn alles klappt fällt der-die-das (?) Gnocchi vorne herunter und ist schön geformt!

Am Abend kam Cristina Solari von der Bergregion zu uns. Sie erzählte uns vieles von „ihrem“ Tal ins besonderem aber erklärte sie uns wie es zur Schutzmarke APVM kam und wie man ja nicht „Büscion“ den Formaggini aus dem Muggiotal sagen darf! Auch ihr hatte das von uns vorbereitete Nachtessen geschmeckt. Nach dem dass wir auch noch den „Zincarlin“ (Frischkäse mit Pfeffer) mit dem Kastanienhonig  degustierten und einen feinen Caffè tranken gingen wir dann zu Bett…

Am Morgen war die Verdauungsphase von unserem reichhaltigen Nachtessen schon fortgeschritten, dennoch unternahmen wir die vorgesehen Wanderung von Chiasso hinauf zur „Collina del Penz“ bis zum südlichsten Punkt der Schweiz. Wir wollten schliesslich auch wandern… Der Wald war sehr interessant denn nicht nur einiges an Pilze gab es zu entdecken, auch Blumen und Bäume konnten wir bestaunen: zum Beispiel stehen da oben unglaublicherweise ein paar Exemplare von Bergmammutbaum (lat. Sequoiadendron giganteum) und andere Exoten! Natürlich konnten wir die Kastanienbäume sowie die Falsche Akazie (lat. Robina pseudoacacia) auch nicht übersehen. Diese beide Arten geben auch den im Tessin am häufigsten verkauften Honig!
Nach dem in der warmen Mittagssonne genossenen Pick-Nick gingen wir nach Novazzano wo uns Caroline Scherer (Apinova SA) erwartete um uns in die Geheimnisse des Honigs einzuführen. Es war sehr Reichhaltig ihr zu zuhören wie die Bienen leben und organisiert sind, und wie Honig produziert wird. Wir konnten auch Honig degustieren und lernten dabei viel wie man Honig konsumiert und auf was man achten soll wenn man einkaufen möchte.

So haben wir ein paar ganz schöne Tage im Südtessin erleben dürfen und dabei viele neue Sachen gelernt: und jetzt heisst es ab in die Küche um die neue Rezepte zu anwenden! Wir konnten ja auch schon ein Datum definieren für ein neues Gastronomische Erlebnis im Tessin, reserviert euch schon Freitag-Samstag 9.-10. April 2010, das Programm dazu wird auch bald mal online sein.

Hier findet ihr auch noch ein paar Bilder zur Süsse Gastronomie.

2 Kommentare zu „Süsse Gastronomie im Muggiotal

  1. judihuiiii, genau so wars, Roger!
    Es hat einfach Spass gemacht, guuut getan: die Gedanken in Annas Küche, dem Wald, den Pilzen und den summenden (oder eher schlafenden?) Bienen zu übergeben und im Rückblick die Erinnerungen zu geniessen.
    Danke für alles- das neue Datum ist gebucht…….gilt als verbindlich ;-))
    Claudia Bergblüemli

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  2. es war super. Danke Roger für die vielen Infos, mir ist das Tessin wieder ein grosses (süsses) Stück näher gekommen. Endlich weiss nun auch ich, wie das funktioniert mit den Bienen 😉 Alles hat gepasst, das Menue, das Wetter, das Nebelmeer, ich werde noch eine zeitlang von den tollen Erinnerungen zehren.
    Jeannette

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