Wildes Val Bavona

wbavona

Mittwoch-Sonntag 22.- 26. Juli 2009

Dort wo aus Felsen Dörfer entspringen: das Bavonatal ist das steilste Tal der Alpen… und das wollten wir auch so erleben. Fiorasca, Larecchia, Fontana, Foroglio, Robiei, Cavagnoli, Gannarint, Pian di Crest, Crosa, Calneggia, Mondada, Cogliata, Munt di Bei… welch ein Klang für unsere Ohren. Fünf Tagen im wilden Val Bavona wo wir steile Wege hinauf und herunter gegangen sind und nur selten Leute begegneten. Perskindol wurde immer wieder gebraucht denn die Beine waren sich solche strapazen nicht gewöhnt… Steil ist es eben schon das Bavonatal.

Wir haben uns so mal richtig dem Slow Travel Prinzip hingegeben: wir haben uns Zeit genommen für alles was wir lust hatten. So kamen nicht alle mit der Stausee in Robiei oben besichtigen und Gerra haben wir uns auch noch genau angeschaut owohl wir wussten der Bus im Bavontal erreichen wir nicht mehr. Dafür konnten wir im Froda Martinos Polenta degustieren. Sogar noch am letzten Tag hiess es kein Stress! Im Berg oben haben wir auch einen Kaffee mit Rico und Annamarie genossen und dabei viel über die beiden die bis zum ersten Schneefall da oben bleiben erfahren konnten. Sogar die volle 8 Minuten die wir hatten in Cavergno um in den Bus zu steigen brachte meine Gruppe nicht auseinander… kein Stress! Wir fahren eine Stunde später!

Ich hoffe alle sind schmerzlos nach Hause gekommen. Die Bilder zur Tour findest Du hier.


Ein Kommentar zu “Wildes Val Bavona

  1. Ja, für eine wie mich, die in letzter Zeit selten Gelegenheit hatte, den Bürostuhl mit den Wanderstöcken zu tauschen und nicht frei von Höhenangst ist, waren die Strapazen nicht immer gering. Durch die helfenden Hände und aufmunternden Worte des Leiters und der Gruppe wurde die Wanderung aber auch für mich zum wunderbaren Erlebnis.
    Mühen und Ängste gehen schnell vergessen, die Eindrücke dieses besonderen Tals sind aber so stark, dass Seele und Gedanken immer nocn nicht ganz nach Hause gefunden haben. Sie sind besonders in Pian di Crest hängen geblieben: der Aufstieg durch zartgrüne Lärchenwälder, das Ankommen auf der Hochebene, der mäandernde Fluss, Wasser sowieso überall, die Ruhe, die Gastfreundschaft in der Hütte, der Sternenhimmel…dorthin möchte ich noch einmal gehen.

    Rogers Slow-Einstellung ist einer der Gründe, wieso ich so gerne mit ihm wandere. Man hat Zeit zu schauen und zu staunen und die Eindrücke zu bleibenden werden zu lassen. Natürlich sind da auch noch die kulinarischen, auch selbstgekochten Genüsse, seine vorgelesenen oder frei erzählten Geschichten, seine Geselligkeit…

    Grazie mille Roger e tanti auguri per i futuri progetti!
    Liebsten Dank auch der Gruppe für das im Text erwähnte und die nette Gesellschaft.

    Liken

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