Brunos Heimkehr

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Bär, Wolf und Luchs kommen wieder. Ängste, Risiken und Hoffnungen in diesem Buch von Bruno Hespeler (Edition Raetia, Bozen, 2006)

Bruno wurde wegen ein paar gerissener Schafe zum Problembären. In der Lausitz werden Wölfe wegen ähnlicher „Delikte“ zu Problemwölfen. In der Schweiz werden Luchse zu Problemluchsen. Aber ist das Problem nicht woanders?

Der Bär Bruno, ein gebürtiger Trentiner mit slownischen Wurzeln, hat im Sommer 2006 länger als zwei Monate, ja sogar über seinen Tod hinaus weltweit die Gemüter erregt. Die „Grossen Drei“ (Bär, Wolf und Luchs) waren bis vor wenigen Jahrhunderten in ganz Europa verbreitet und sie kommen wieder Zurück ob wir (Mensch) das wollen oder nicht.

Hespeler – langjähriger Berufsjäger und Revierleiter im Privatforstdienst in Bayern – schreibt mit diesem Buch eine Beitrag zur Kenntnisnahme der Rückkehr und informiert Sachlich über die „Grossen Drei“. Natürlich fehlen Vergleiche mit aktuellen Themen nicht so zum Beispiel schildert der Autor vom Kampf gegen die Vogelgrippe oder von der „unfassbaren Dauertragödie“ von den tausende Kinder die Täglich auf der ganzen Welt sterben.

Am Schluss fragt Hespeler ob wir diese Tiere wirklich auch brauchen. Seine Antwort ist klar: „aber natürlich brauchen wir keine Bären oder Wölfe. Wir müssen auch nicht wandern, klettern oder Skifahren. Statistisch gesehen ist die Nützung einer Seilbahn ungleich gefährlicher als das Wandern in kroatischen Wäldern, in denen eine hohe Bärendichte herrscht!“

Das Problem liegt eben woanders…um das zu entdecken kann ich nur empfehlen dieses fantastische 200 Seiten zu lesen, es lohnt sich!

Das Buch kann man direkt bei Bol.ch bestellen.     

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