Um Cristallina und Basodino

Trekking vom 15. bis 19. August 2007Eine fast Ausgebuchte Tour wie diese gab es schon lange nicht mehr… und das trotz den Wetterprognosen! Eigentlich erging es uns ein bisschen wie dem Gori aus Plinios Martini Roman, Nicht Anfang und nicht Ende:

Damals, war ich ein Junge, und weil ich die Fahrkarte in der Tasche hatte, dachte ich, ich müsse auch wegfahren. 

Das Wetter spielte eine grosse Rolle auf dieser Tour, so mussten wir Tag 2 und 3 anders führen als vorgesehen. Somit kamen wir zwei mal auf Robiei, immer mit der Seilbahn… aber keinen einzigen Schritt machten wir leider in Italien! Über die Bocchetta di Vallemaggia um zur Maria-Luisa Hütte zu gelangen war zu gefährlich: Kälte, Wind und Regen machten uns einen Strich durch die Rechnung. Dafür war es umso wärmer im Berghotel der Maggia Wasserkraftwerke. Da ich den Schlüssel hatte konnten wir diese am gleichen Nachmittag besichtigen und unseren beiden Damen in Jeans konnten somit ihre heissgeliebte Hosen auch trocknen…Am nächsten Tag scheinte die Sonne, hin und zu wieder, und wir stigen zum Pian di Crest hinauf, wo uns der Hüttenwart erwartete, fast alleine waren wir in dieser Hütte! Die Wanderung am Samstag war ganz auf den Spuren der Alp Solögna, wo Gori die meiste Zeit des Sommers verbrachte und sogar die Salzschüssel leckte, die das Vieh wer weiss wie oft abgeschleckt hatte. Es war das Bedürfniss nach einem Geschmack. Beim Abstieg in Costa erinnerten wir uns wie damals Goris Mutter ganz langsam die Stufen hinaufkam, weil sie wusste, dass wir dort standen und nach ihr ausschauten. Nach dem Aufenthalt im Grotto von Foroglio erreichten wir per Seilbahn wieder Robiei, von wo aus wir am Sonntag wieder ins Bedrettotal zurückkehren wollten. Mit der Seilbahn ging es zuerst Richtung Cavagnoli-Stausee, im Berg durch Stollen erreichten wir den Fuss der Staumauer, dann der Steile Aufstieg in der Mauer: mal ein ganz anderes Erlebniss als immer nur auf Wanderwegen aufsteigen zu müssen! Nach anderthalb Stunden waren wir wieder draussen, es war immer noch trocken! Aber ausser ein paar Fischer und den Steinböcken sahen wir Niemanden weit und breit!Sogar in der Cristallina Hütte konnten wir uns ein ruhiges und gemütliches Mittagessen genissen, wir waren die einzige Gäste: und das an einem Sonntag Nachmittag. Der Abstieg ins durchs Val Torta hingegen erfolgte im strömenden Regen, da aber kamen uns ein paar Leute entgegen, weer zu Fuss, zu Barfuss (!?) oder per Mountain-Bike (?)… ich traute meinen Augen nicht, doch die anderen Bestätigten es mir. Kurz vor Ossasco hatte uns die Sonne wieder, welch ein Gefühl mit trockenen Kleider ins Poistauto zu kommen. Leider langter es nicht mehr für in die Beiz, der Abstieg dauerte länger als gedacht: nicht alle kamen eben schnell den Berg herunter, sogar ein Bergschuh wollte nicht mehr ganz mitmachen… Auf jeden Fall: Ende Gut alles Gut!

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