Trekking zwischen Matterhorn und Dent d’Hérens

Trekking vom 12.-15. Juli 2007Nach all dem Grau endlich war es blau. Wir hatten einmaliges Glück mit dem Wetter, von solchen Verhältnisse kann man nur träumen denn blau war es, ganz blau, nicht nur der Himmel, sogar die Blumen waren blau vom Himmelsherold bis zum Bayerischen Enzian! Nur’s Edelweiss blieb weiss, und dass bis zum Schluss, na ja wir haben ein paar gesehen vom ersten Tag bis zum letzten Tag: jeden Tag.Am Anfang stand ich alleine in Zermatt, ich dachte ich müsste das Trekking ohne Gruppe machen, aber dann kam er doch, der Zug: der war nicht blau sondern rot! Nach kurzem Rundgang im Rummel ziehte es uns in die Bergen in die blaue Ruhe! Na ja, so ruhig war es scheinbar doch nicht, besonders Nachts in den Schlafräume…Der Aufstieg (T4- nach SAC Schwierigkeitsgrad) zum Mettelhorn, der 2.höchste Wandergipfel der Schweiz mit seinen 3406m (der höchste ist das Üssere Barrhorn – Wallis 3620m) entpuppt sich als eindeutiger Höhepunkt des Trekkings. Wir stiegten da direkt ins blaue Himmelsmeer hinauf. Keine Wolke war zu sehen, ausser die wenigen Rauchsignale die von den Spaghettikocher her kamen… Ich selber war begeistert denn so gute Schneeverhältnisse hatte ich noch nie, beim Abstieg konnten wir jauchzend sogar ein paar hundert Höhenmeter auf den Rucksäcke herunter schlitteln! Und dann gab es ihn, der Wohlverdiente Apfelkuchen vom Trift!Die Steinböcke hingegen waren nicht blau, sondern steingrau, so grau dass man sie nicht von den Steinen unterscheiden konnte, zum Glück bockten sie sich auf damit wir sie erkennen konnten.Aber einfach war es ja nicht immer: Eichhörnchen, Fuchs oder brauner Stein? Das war die Frage, jeder sah etwas anderes, aber es entpuppte sich doch eindeutig als sitzende Gämse und wir waren nicht blau!Nicht einmal als A. den Schönbiel-Kaffee auf die Hosen der Tischnachbarin schüttete anstatt ihn zu trinken, das war so schade für die Apricotine (Aprikosenlikör) , aber nicht für die Milch meinte A. dazu!Am Sonntag dann der Abstieg nach Zermatt, wo uns der Rummel sofort wieder einholte, ein Teil der Gruppe „flüchtete“ sofort in den ersten Zug, der andere Teil hingegen genehmigt sich von der Quiche-Lorraine bin zum Coupe Danemark noch was kleines für auf den Weg…Nun hatte auch uns der rote Zug wieder, am Ende war es doch nicht so ein langweiliges blau

Ein Kommentar zu “Trekking zwischen Matterhorn und Dent d’Hérens

  1. Eigentlich haben wir uns „nur“ für eine Wandertour angemeldet. Geboten wurde uns weit mehr. Roger, ein grosser Kenner der Flora hat uns immer wieder die Blumen am Wegrand erklärt, so dass auch die Flora-Banausen mit ein paar Blumennamen mehr nach Hause kamen. Was Roger vergessen hatte und auch blau war, war unser privater See unterhalb der Schönbielhütte. Es war ein sehr heisser Tag, um so schöner war die Abkühlung beim Zmuttgletscher.Diese vier Tage waren in jeder Hinsicht ein grossartiges Erlebnis.Herzlichen Dank für die gute Führung.

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