Der Großzügige

Trekking Monte Generoso und Valle di Muggio 17.-20.5.2007

Die Perfektion gibt es nicht! Denoch es war fast Perfekt: bis auf den Anfang und den Abschluß, diese können verbessert werden denn die Zügen waren in diesen Tagen überfüllt. Sogar das Wetter hat gut mitgespielt, blauer Himmel und sommerliche Temperaturen begleiteten uns in diesen Vier Tagen im Muggiotal. Leider konnten wir das Dach des Bahnhofs Milano nicht sehen und der Monte Rosa auch nicht jeden Tag, denn es war immer Dunstig (oder Donnerstag?): sensationell war aber die Abendstimmung von dem Rifugio Binate aus, sogar das Matterhorn konnten wir entdecken!

Der Kuckuck begleitete uns jeden Tag auf den Wanderung durch fantastische Gegenden und Außichtsreichen Wegen, manchmal fühlten wir uns wie die Schmuggler und leise gingen wir durch Wälder und Hügel: sogar ein Hirsch, Rehe und Gämsen konnten wir dabei beobachten. Die Flora hingegen war eher bescheiden, die wenigen Pfingstrosen und die sonst blumenreichen Wiesen des Generoso waren nicht so großzügig, nur der Weiße Affodill und die beiden Narzissen (Dichter- und Langensee-) zeigte sich wirklich im schönsten Zustand!

Diese Region ist aber nicht nur Natur, auch Kultur: geprägt von Industrie und Shopping-Center am Taleingang, von Landwirtschaft und Schmugglergeschichten im Tal selber. Die Begegnungen mit den Menschen waren reichhaltig und vieles konnten wir so erfahren…der Unbekannte improvisierte Guide der Zementfabrik, Anna die Slow Food Wirtin der Ameise, Mary und Flo die Gastgeber von Binate, Stefano der Pensionierte Zollbeamte mit seinem zierlichen Schmugglermuseum, Loredana die frisch diplomierte Paleontolologin ;-)) die vieles über Braunbären und Höhlenbären zu berichten wusste und nicht zuletzt Marisa – oben auf dem Generoso – die uns in die Geheimnisse der Frischkäse Produktion und des Zincarlins einführte.

Für mich eine der schönsten Gegenden des Tessins, ausser dem Maggiatal natürlich! Ich werde mich lange an diese Sagenhafte Tour erinnern denn die Gruppe ist nicht nur gut mitgewandert, sondern hat auch gut mitgehört und mitgegeßen… und das letztere ist ja nicht immer so einfach!

Arrivederci Hans, das war der letzte Tanz…

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