Einweihung der „grà“

Ballenberg, 2. Oktober 2011

Ein unglaublicher Themenwechsel! Denn ich bin ja soeben aus den Wanderwoche in Sardinien zurückgekommen und nun sass ich auch meiner Moto Guzzi und es ging heute mach Hofstetten (Freilichtmuseum Ballenberg-West). Dort erwartete mich schon Bruno der meine Mitarbeit angefordert hatte für den Betrieb des Kastaniendörrhäuschen, die „grà“ aus Prato-Sornico eben die nun neu im Ballenberg steht!

Nachdem ich meine Motorradsachen in seinem Büro deponierte gingen dir zu Fuss ins „Tessin“ das in finem sehr schönen Südhang positioniert ist… an diesem sommerhaften Tag war die Illusione perfekt! Das Fest „Viva il Ticino“ vollendete das Bild unseres schönem Kanton!

Es ist meine erste Besichtigung der „grà“, ich mag mich noch erinnern wo sie in Prato war da ich damals noch als Lehrer besichtigte. Ihre neue LAge ist ja perfekt, man könnte meinen die gehört dahin! Ein Blick auf den Bau und Bruno zeigt mir ein paar kleine Jugendfehler – diese können aber Problemlos behoben werden – vie das Rost das nicht ganz zu macht und somi fallen die kleineren Kastanien herunter… „Nur“ 150Kg wurden geladen dieses erse mal, von 300 die vorgesehen waren (es ist im Tessin eben noch früh für die Ernte). Mich stören eigentlich nur das Feueralarm-System und die Blitzableiter, es ist aber Pflicht im Museum! Im Parterre brennt das Feuer schon, ich erläutere dem Mitarbeit auf was man besonders gut achten soll und wie man mit dem Sagmehl umgehen sollte. Das Sagmehl ersetzt die noch nicht vorhandene zerschlagene Hülsen. Das Feuer ist das wichtigste Element für eine perfekte Dörrung der Kastanien… jedes Dörrhäuschen aber ist anders, es lebt durch seine eigene Position, durch die Bauart und die Umgebung, nur die Erfahrung mit dieser „grà“ an diesem Ort ist effizient!

Nach dieser ersten Beengung gehen wir zum Zunfthof von Novazzano zum Mittagessen am VIP-Tisch und ich begrüsse auch noch die vielen Tessiner und andere die in Masse zu diesem Fest gekommen sind. Ich erfreue mich über die vielen bekannten Gesichter aus dem Maggiatal aber auch aus dem Mendrisiotto treffe ich viele alte bekannte… 😀

Am Nachmittag dann die eigentliche Einweihung mit einer musikalischer Einführung, der Offiziellen Teil mit den Dirigenten des Ballenbergs und Arnoldo Coduri (Direktor der Wirtschafts-Division) für den Kanton Tessin. Danach dann der Clou-Moment: das durchschneiden des Bandes von Elena Fenini (die ehemalige Besitzerin der grà) und Coduri.

Verschiedene Leute fragen mich vie überhaupt die „grà“ funktioniert und ins besonderem für was gedörrte Kastanien dienen. So merke ich eigentlich wie wichtig meine Aufgabe im Maggiatal ist denn die Leute sind Neugierig, sie möchten entdecken und kennenlernen! Ich weiss ich werde so weitermachen… im Hintergrund das Tessinerlied „Le scarpette“ die man auch anzieht um in der „grà“ zu tanzen (so heisst es wenigstens in dieser Ballenberg-Version für diesen sehr speziellen Tag) 😉

Auf den Ballenberg werde ich zurückgehen, in der 2. Oktoberhälfte, da dann erst die Kastanien gedörrt sind und diese dann verarbeitet werden müssen. Zu diesem Zweck braucht man nicht nur meine Erklärungen sondern auch eine Demonstration wie das gehen sollte… ich habe es schon in meiner Agenda eingetragen!

Hier findest Du einige Bilder dieses Sommerhaften Tages!

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